2. Die Substituierbarkeit

In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden unterschiedliche Nachhaltigkeitskonzepte diskutiert, wobei die Diskussionen um starke und schwache Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielten. Wesentliches Unterscheidungskriterium dabei war unter anderem die Frage nach der Substituierbarkeit des sogenannten Naturkapitals.

Die Vertreter*innen der starken Nachhaltigkeit gingen im Wesentlichen davon aus, dass eine Substituierbarkeit nicht gegeben sei, während die Vertreter*innen der schwachen Nachhaltigkeit von einer weitgehenden Substituierbarkeit von Naturkapital durch Menschen gemachtes Kapital (z. B. in Form von technologischen Entwicklungen) ausgingen. Aus diesen unterschiedlichen Interpretationen ergeben sich weitgehende Unterschiede in den Handlungsorientierungen.


Karikatur: Mann mit Fabrik/Windrad vs. Mann mit Baum – schwache vs. starke Nachhaltigkeit.

Quelle: KI-generiert mit OpenAI DALL·E