Diese Zellen bewirken gemeinsam mit der Rotation der Erde die Hauptwindströmungen der Erde, die hier dargestellt sind:

(Grafik Wissensplattform eskp.de, Lizenz: CC-BY 4.0)
Die Winde, die durch die Verlagerung von Luftschichten entstehen, entfalten enorme Kräfte.
Diese Kraft wird mit Windenergieanlagen (Abkürzung: WEA) eingefangen. Dafür gibt es zwei Anlagentypen: Solche, bei denen sich eine vertikale Achse dreht und solche, bei denen sich eine horizontale Achse dreht.

Für die kommerzielle Stromgewinnung haben derzeit nur WEA
mit horizontaler Drehachse Relevanz. Eine solche Windkraftanlage (umgangssprachlich Windrad) besteht
aus einem Turm, auf dem eine drehbare Gondel sitzt, in der sich wiederum ein Getriebe,
eine Bremse und ein Generator befinden. An der Gondel befestigt ist die
drehbare Rotornabe, an der drei Rotoren beweglich befestigt sind.
Ein Windrad ist eine Turbine: hier wird die Luftströmung
(Wind) an den Rotoren vorbeigeführt, die dann in eine gerichtete Bewegung
gesetzt werden. Die dominante Form bei Großanalgen ist dabei der
Dreiblattrotor. Die asymmetrische Form des Rotors führ dazu, dass die Luft auf
der einen Seite Rotors einen längeren Weg zurücklegen muss, als auf der anderen Seite. Dadurch wird auf dieser Seite ein Unterdruck erzeugt, der die Bewegung des Rotors antreibt. Die drei Rotoren sind zentral an der Nabe befestigt und bewegen sich kreisförmig um die Achse, an der die Nabe befestigt ist.

Für das Funktionieren eines Windrads ist es wichtig, dass
vor und hinter dem Windrad ein Luftstrom besteht. Durch das Windrad wird der
Luftstrom abgebremst. Wenn dieses Abbremsen des Luftstroms zu stark
ist, dreht sich das Windrad tatsächlich nicht mehr. Ein Windrad kann maximal
59% der Energie des Windes entnehmen.