Erdöl als Energieträger im Verkehrssektor

Öl spielt als Energieträger für die Gewinnung von Strom und Wärme eine untergeordnete Rolle. Produkte aus Erdöl werden vor allem im Verkehrssektor als Kraftstoffe eingesetzt, wo sie derzeit unersetzlich sind. Die im Erdöl enthaltene chemische Energie wird also in vielen Fällen nicht in Strom oder Wärme umgewandelt, sondern in Bewegungsenergie für Mobilität. Bei Flugzeugen werden dafür zum Teil Strahltriebwerke eingesetzt, die Gasturbinen enthalten. In allen anderen Verkehrsmitteln werden aber ausschließlich Motoren verwendet, deren Funktion sich von der der Turbinen unterscheidet. Es gibt verschiedene Motortypen, die sich in der technischen Funktionsweise teils deutlich unterscheiden. Die Grundkomponenten sind allerdings bei allen ähnlich.
Ottomotor
Im folgenden Video wird noch einmal bildlich erläutert, wie der Ottomotor funktioniert.
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Ähnlich funktionieren auch die Motoren in Dieselfahrzeugen, zum Beispiel LKW, und Schiffen. Diese haben aber zum Beispiel keine Zündkerzen. Derzeit haben Motoren einen Wirkungsrad von 35-40%.
Erdöl als Kraftstoff

Das in Deutschland verwendete Erdöl wird vollständig importiert. Die weltweiten Ölreserven sind ungleich verteilt und es gibt immer wieder Krisen, in denen der Ölpreis stark ansteigt. Da Öl als Grundstoff für Kraftstoffe und aber auch für die chemische Industrie eine zentrale Rolle für die Wirtschaft spielt, haben diese Krisen direkte Auswirkungen auf die wirtschaftliche Gesamtsituationen.

Eine wichtige Rolle bei der Preisbildung für das Öl spielt die Organisation Erdöl exportierender Staaten (OPEC). Sie ist ein Zusammenschluss von Ländern, die große Ölreserven haben und untereinander koordinieren, wie viel Öl gefördert wird. Damit wird auch der Preis beeinflusst.