Kurs: Nachhaltige Städte | OnCourse UB

  • Einleitung

    • Governance

    • Nach diesem Kapitel kannst du ...

      • erklären, was mit urbaner Governance gemeint ist und warum nachhaltige Stadtentwicklung koordinierte Steuerung über viele Akteure hinweg erfordert.
      • zentrale Governance-Mechanismen unterscheiden (z. B. Hierarchie/Regulierung, Infrastruktur- und Dienstleistungserbringung, finanzielle Anreize/Förderung, Information/Bildung, Netzwerke, Marktmechanismen) und ihr Zusammenspiel einordnen.
      • das Grundprinzip von Commons-Governance (u. a. nach Ostrom) erläutern und beurteilen, wann gemeinschaftliche Regeln und Verantwortung tragfähig sind.
      • Mehrebenen-Governance beschreiben (Stadt–Region–Nationalstaat–EU/International) und einschätzen, welche Spielräume Städte in unterschiedlichen politischen Systemen haben.
      • die Grundzüge der Kommunalverfassung in Deutschland erklären (u. a. kommunale Selbstverwaltung, Pflichtaufgaben vs. freiwillige Aufgaben, Rolle von Bürgermeister*in und Rat) und daraus Handlungsspielräume für Nachhaltigkeitsstrategien ableiten.
      • verstehen, wie kommunale Finanzen (Steuern, Zuweisungen, Konnexitätsprinzip) Entscheidungen beeinflussen und welche Zielkonflikte daraus für nachhaltige Stadtentwicklung entstehen können.
      • verschiedene Formen von Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie unterscheiden (formell/informell; Bürgerbegehren/Bürgerentscheid; konsultativ vs. entscheidend) und Chancen wie Risiken (Legitimation, Wissen; NIMBY, soziale Schieflagen, Beteiligungsparadox) abwägen.
      • am Beispiel digitaler Beteiligung (Civic Tech) erklären, wie deliberative Verfahren unterstützt werden können und welche Rolle KI-gestützte Auswertung in solchen Prozessen spielen kann.
      • beschreiben, was kommunales Nachhaltigkeitsmanagement ist, welche Bausteine ein idealtypischer Prozess umfasst (Leitbild/Vision, Strategie, Umsetzung, Beteiligung/Bildung, Monitoring/Weiterentwicklung) und warum Verstetigung entscheidend ist.