Nachhaltige Städte
Kapitel 12 - Governance
Kurs: Nachhaltige Städte | OnCourse UB
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Governance
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Nach diesem Kapitel kannst du ...
- erklären, was mit urbaner Governance gemeint ist und warum nachhaltige Stadtentwicklung koordinierte Steuerung über viele Akteure hinweg erfordert.
- zentrale Governance-Mechanismen unterscheiden (z. B. Hierarchie/Regulierung, Infrastruktur- und Dienstleistungserbringung, finanzielle Anreize/Förderung, Information/Bildung, Netzwerke, Marktmechanismen) und ihr Zusammenspiel einordnen.
- das Grundprinzip von Commons-Governance (u. a. nach Ostrom) erläutern und beurteilen, wann gemeinschaftliche Regeln und Verantwortung tragfähig sind.
- Mehrebenen-Governance beschreiben (Stadt–Region–Nationalstaat–EU/International) und einschätzen, welche Spielräume Städte in unterschiedlichen politischen Systemen haben.
- die Grundzüge der Kommunalverfassung in Deutschland erklären (u. a. kommunale Selbstverwaltung, Pflichtaufgaben vs. freiwillige Aufgaben, Rolle von Bürgermeister*in und Rat) und daraus Handlungsspielräume für Nachhaltigkeitsstrategien ableiten.
- verstehen, wie kommunale Finanzen (Steuern, Zuweisungen, Konnexitätsprinzip) Entscheidungen beeinflussen und welche Zielkonflikte daraus für nachhaltige Stadtentwicklung entstehen können.
- verschiedene Formen von Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie unterscheiden (formell/informell; Bürgerbegehren/Bürgerentscheid; konsultativ vs. entscheidend) und Chancen wie Risiken (Legitimation, Wissen; NIMBY, soziale Schieflagen, Beteiligungsparadox) abwägen.
- am Beispiel digitaler Beteiligung (Civic Tech) erklären, wie deliberative Verfahren unterstützt werden können und welche Rolle KI-gestützte Auswertung in solchen Prozessen spielen kann.
- beschreiben, was kommunales Nachhaltigkeitsmanagement ist, welche Bausteine ein idealtypischer Prozess umfasst (Leitbild/Vision, Strategie, Umsetzung, Beteiligung/Bildung, Monitoring/Weiterentwicklung) und warum Verstetigung entscheidend ist.
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